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Quartierzentrum Andreashaus

Aktuelles

Andreashaus in Riehen: Aus dem Kirchgemeindehaus wird ein Quartierzentrum

06/05/2026

Der neu gegründete Trägerverein Andreashaus wird Anfang November das bisherige Kirchgemeindehaus im Niederholzquartier übernehmen und es als offenes, lebendiges Quartierzentrum weiterführen. Das Andreashaus am Keltenweg 41 in Riehen diente der Reformierten Kirchgemeinde Riehen-Bettingen seit seiner Eröffnung im Jahr 1957 als einer von vier Kirchgemeindestandorten. Als offenes, niederschwelliges Haus geführt, entwickelte sich das Andreashaus zum beliebten Treffpunkt und Veranstaltungsort im Niederholzquartier. Per Ende Oktober 2026 wird sich die Kirchgemeinde auf drei Standorte fokussieren und die Trägerschaft abgeben. Unter der Leitung von Courvoisier Stadtentwicklung bereitete seit Spätherbst 2025 eine Spur- gruppe mit Quartierbewohner:innen und Vertreter:innen von Nutzerinstitutionen den Aufbau einer neuen Trägerschaft ... mehr lesen

Der neu gegründete Trägerverein Andreashaus wird Anfang November das bisherige Kirchgemeindehaus im Niederholzquartier übernehmen und es als offenes, lebendiges Quartierzentrum weiterführen.

Das Andreashaus am Keltenweg 41 in Riehen diente der Reformierten Kirchgemeinde Riehen-Bettingen seit seiner Eröffnung im Jahr 1957 als einer von vier Kirchgemeindestandorten. Als offenes, niederschwelliges Haus geführt, entwickelte sich das Andreashaus zum beliebten Treffpunkt und Veranstaltungsort im Niederholzquartier. Per Ende Oktober 2026 wird sich die Kirchgemeinde auf drei Standorte fokussieren und die Trägerschaft abgeben.

Unter der Leitung von Courvoisier Stadtentwicklung bereitete seit Spätherbst 2025 eine Spur- gruppe mit Quartierbewohner:innen und Vertreter:innen von Nutzerinstitutionen den Aufbau einer neuen Trägerschaft vor – dies mit dem Ziel, das Andreashaus als öffentlichen, vielfältig nutzbaren Ort zu erhalten. Der Trägerverein Andreashaus wurde am 13. April 2026 gegründet. Den Vorstand bilden: Matthias Gysel, Präsident, Joris Fricker, Vizepräsident, Gioia Hermann, Paul Spring und Camelia Winkler.

Das Andreashaus soll als offenes Quartierzentrum und Veranstaltungsort für kulturelle, soziale, gesellschaftliche und kirchliche Aktivitäten weitergeführt werden. Bisherige Nutzungen wie der «offene Donnerstag» mit Café, Kleiderbörse, Vesperessen und Abendimpuls, die Spielgruppe, der Mittagstisch, das Aha-Theater, Tango Milonga, Veranstaltungen des Quartiervereins Niederholz oder die Anlässe des Ukrainischen Klubs Riehen bleiben erhalten. Neue Treffpunktangebote, Kulturabende und Einzelvermietungen werden nach und nach dazukommen. Mit der Gemeinde Riehen ist der Trägerverein im engen Austausch, unter anderem zur Option einer Mitnutzung des Andreashauses durch das Landauer-Team in der Zeit des Um- und Neubaus des Freizeitzentrums.

Der Erhalt des Andreashauses wurde durch den Entscheid der Gebäudeeigentümerin, der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Stadt, ermöglicht, das Gebäude im eigenen Besitz zu behalten und es der neuen Trägerschaft zu vermieten. Mit der bisherigen Betreiberin, der Refor- mierten Kirchgemeinde Riehen-Bettingen, ist der Trägerverein im engen Kontakt, unter anderem im Hinblick auf mögliche Kooperationen im Veranstaltungsbereich. Der Quartierverein Niederholz ist ein engagierter, langjähriger Partner und Veranstalter im Andreashaus. Schliesslich wird die Andreas-Stiftung ihr Förderengagement für das kirchliche Leben im Niederholzquartier fortführen und dabei auch das Andreashaus unter neuer Trägerschaft unterstützen. Die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern bildet eine wichtige Basis für die Zukunftssicherung und ein lebendiges «Haus für alle».

Anfang Mai wird die Stelle des/der Gastgeber:in neu ausgeschrieben. Am Donnerstag, 11. Juni, 19.00 Uhr, informiert der Trägerverein im Rahmen des Abendimpulses über die weiteren Planun- gen. Ende Oktober wird dann im festlichen Rahmen die Übergabe des Betriebs von der Kirchgemeinde an den Trägerverein erfolgen.

Für den Aufbau des Betriebs, die Verbesserung der Betriebsinfrastruktur, die Öffentlichkeitsarbeit und das Programm ist der Trägerverein auf Spenden angewiesen. Als soziokulturelles Zentrum wird das Andreashaus ein Defizit aufweisen, das durch Stiftungsbeiträge und Spenden gedeckt werden muss.